Fantastic 4 (Kino)


Warning: mysql_query(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 421

Warning: mysql_query(): A link to the server could not be established in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 421

Warning: mysql_query(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 424

Warning: mysql_query(): A link to the server could not be established in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 424

Warning: mysql_query(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 427

Warning: mysql_query(): A link to the server could not be established in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 427

Warning: mysql_query(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 430

Warning: mysql_query(): A link to the server could not be established in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 430

Warning: mysql_query(): Access denied for user ''@'localhost' (using password: NO) in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 433

Warning: mysql_query(): A link to the server could not be established in /var/www/web43/html/amazon_request.php on line 433






Cover

Übersicht

Reed Richards, Susan und Johnny Storm und Ben Grimm – die fantastischen Vier sind…eh…nun ja…sowas wie „zurück“! Aber, hey: Wo ist Jessica Alba und wo ihr männliches Sexappeal Pendant Chris Evans? Und seit wann ist Johnny Storm …? Erst auf dem zweiten Blick erkennt der ungeübte Kinogänger: Ah…mal wieder ein Reboot. Nach „The Amazing Spiderman“ (Film 2012) und seiner Fortsetzung zwei Jahre später; nach der Neuauflage von Superman, Batman und Hulk kommt nun eine weiter Neuinterpretation in die Kinos: „Fantastic 4“ (Film 2015). 2005 das erste Mal, mit mäßigem Kassenerfolg und furchtbaren Kritiken gestartet und mit einer noch schlechteren Fortsetzung 2007 wirkt der Neuversuch schon im Trailer düsterer, erwachsener, rauer und ernst gemeinter, als es die Comic-hafte Interpretation von Tim Story je war. Ein neues Studio, neue Schauspieler, ein neues Drehbuch und vor allem neue Impulse verspricht sich wohl der ausführende Produzent und Urvater fast aller Marvel Helden Stan Lee von dem Remake. Doch ob der neue „Fantastic Four“ (Film 2015) diese hohen Ziele anpeilt, einrastet und trifft wird sich zeigen. Wir konnten vor dem Kinostart am 13. August schon einmal in den Film reinschauen.

Ultimate Fantastic Four

Jeder Superheld braucht einen Anfang; eine Quelle seiner Kräfte wenn man so will. Da nicht jeder einfach von einer radioaktiven Spinne gebissen werden, sich in einen Multi-Millionen-Dollar Kampfanzug werfen oder ein genveränderter Supersoldat aus dem zweiten Weltkrieg sein kann, muss man sich als Superheld in spe schon etwas einfallen lassen, um nicht als Batman unter den Marvel Helden zu gelten. Wie gut, dass das Ausnahmegenie Reed Richards im zarten Alter von 12 Jahren bereits die Grundsteine für eine Maschine legte, die ihn, seinen besten Freund Ben Grimm, Johnny Storm und Victor van Doom in eine parallele Dimension springen lässt. Dort finden sie eine Energiequelle, wie sie sie noch nie gesehen haben. Durch Dooms Gier wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die beinahe nicht nur die Überlebenden drei Dimensionsreisenden tötet, sondern zudem auch noch die gesamte Welt zum Einsturz bringt. Nur dank Sue’s Eingreifen können sie um Haaresbreite zurückkehren. Doch sie sind nicht mehr die, die sie waren…sie sind jetzt Superhelden…sie sind jetzt: Die Fantastic Four!

Bam, bam, baaaaam

Was hier – zugegebener Maßen etwas arg schnell – widergegeben wurde ist tatsächlich der Inhalt des gesamten Filmes. Gerne würden wir euch auf Plot Twists heiß machen, mit dem Spannungsbogen hantieren oder die ausgefeilte Charakterkonstellation hervorheben. Super gerne würden wir in ausschweifend bunten Worten von den rasanten Kämpfen und den Einsatz von Superkräften schreiben, vom Hin und Her und der letzten, rettenden Idee wie man doch noch den Weltuntergang abwenden könne, doch es gibt diese Aspekte schlichtweg nicht. Von der ersten explodierten Garage, bis hin zum finalen Satz „wir sind die Fantastic 4“ ist alles in diesem Film vorhersehbar. Schlimmer noch: Langweilig. Die erste Hälfte des Filmes besteht aus einem langwieriger, unorganischen Kennenlern-Prozess der Protagonisten, dann kommt besagter Unfall beim Sprung in eine andere Dimension und anstelle die direkten Ereignisse danach zu zeigen, die Probleme, die mit den Kräften auftreten, die Konflikte mit der Öffentlichkeit und mit sich selbst, das Leid welches Ben als „Das Ding“ ertragen muss und die Arroganz von Johnny, die fest in seinem Charakter verwurzelt ist, setzt uns Regisseur Trank vor eine „ein Jahr später“ Blende. Das ist kein Stilmittel Mister, das ist Faulheit.

„Oh hey oh wir brauchen einen Konflikt…“

Werden sich wohl die Drehbuchautoren Kinberg und Kirby gedacht haben, als sie 80% ihrer Script-Seiten vollgeschrieben hatten. Wie aus dem Nichts taucht dann ein Antagonist auf, der die Welt aus seiner schieren „Ich bin der Feind ich bin böse“-Motivation heraus vernichten will. Und natürlich wirkt er unsagbar stark und natürlich scheitert jeder einzelne der Vier Helden beim Alleingang und selbstverständlich kommt der Satz „er ist aber nicht stärker als wir alle zusammen!“.

2005 Vs. 2015

Die erste Verfilmung der „Fantastic Four“ aus dem Jahr 2005 wurde – zu Recht – zerrissen aufgrund der Optik und der unausgereiften technischen Umsetzung. ABER – und dieses „aber“ könnte man auf Din A4 ausdrucken und in der Innenstadt verteilen – das Drehbuch, der Spannungsbogen, der Plot Twist und die Charakterentwicklung waren sehr gut. Der Film, auch wenn er nicht perfekt war, war zumindest spannend erzählt und man hatte mit Alba und Evans auch etwas für die Optik mit an Bord. Er hat „Spaß“ gemacht und macht es immer noch. Die Action Szenen waren spannend und die Kombination der Kräfte und deren Einsatz war plausibel erklärt und in einen Heldenhaften Kontext gesetzt. Auch wenn man sich wohl über das Aussehen der Darsteller gut und gerne streiten kann, so sind die fehlenden Action Szenen, der Mangel an „Kräften“ und die wenig heldenhafte Auslegung der „Fantastic Four“ aus dem Jahr 2015 ohne Zweifel so nicht zumutbar. Sue fliegt in einem Übungsraum umher, Johnny fackelt ein paar Drohnen ab und Ben läuft bei ein paar Panzern Amok, wobei man sich hier nicht sicher sein kann, ob da nicht einfach nur alte „Hulk“ Aufnahmen per copy/paste verwendet wurden. Das sind die einzigen Gelegenheiten, außerhalb des Showdowns, in denen „was passiert“.

Man kann über die 2005er Version sagen was man will und sie auch gerne für schlecht halten, aber lieber einen schlecht umgesetzten, aber vielleicht gerade dadurch amüsanten Film mit guter Action und einem klassischen Spannungsbogen, als einen langweiligen aber hübsch anzusehenden Film aus dem Jahr 2015.

Technische Aspekte

„Fantastic Four“ (Film 2015) ist natürlich technisch aus dem neusten Stand. Die Effekte sind gut gemacht, vor allem „das Ding“ sieht tatsächlich wie lebender Stein aus. Da bröckelt und knackt es wenn er sich bewegt und die Oberfläche ist keine glatte, sondern eine tiefgehende Struktur. Ebenso die anderen Fähigkeiten, sei es Johnnys Feuer oder Sues Schild. Selbst die zugegeben etwas lächerlich wirkenden Dehnungen von Reed sind zumindest optisch gut umgesetzt.

Der Sound ist satt, die Stimmung wird gut vermittelt. Keine Makel hier. Ebenso der Schnitt und der Szenenaufbau, die Dialoge und der Cast sind alles in allem gut gewählt und gemacht. Aber – und hier fangen wir schon wieder das Drucken an – die enormen Schwächen des Filmes liegen nicht in der Hardware, sondern definitiv im Buch und der Regie.

Es wird viel zu viel Zeit durch pseudo-technische Schnitte und irgendwelche blinkenden und piependen Geräte verschwendet. Die Interpersonell interessanten Ankerpunkte, wie die sich anbandele Liebelei zwischen Reed und Sue, die Hassliebe zwischen Ben und Johnny sowie der Menschenhass von Doom werden im besten Falle nur angeschnitten. Das Gleiche gilt für die Action. Es gibt keine Kampfszenen, keine Konflikte und nur sehr, sehr wenige bis verschwindend kleine Momente, in denen ein Hauch von „Marvels: The Avengers“ (Film 2012 und 2015) aufkommt. Spannende Konfliktmöglichkeiten, wie die Zusammenarbeit mit dem Militär, die schrittweise aufkommende Verrohung von Ben und die Selbstzweifel von Reed werden wie ein feiner Staub aus Pollen über die Filmrolle verteilt, lassen sich aber nirgendwo nieder. Zudem werden elementar wichtige Aspekte nicht erklärt und Fragen einfach stehen gelassen: In einem Nebensatz fällt, dass das Militär speziell an ihre Fähigkeiten angepasste Anzüge entwickelt hat. Soll das heißen, das Militär kann unsichtbar machende Kleidung herstellen? Und unendlich Feuerfestes Material weben? Ben wird als Waffe in Kriegsgebiete geschickt. Welche Kriege? Welche Konflikte? Fällt es den anderen Nationen nicht auf, dass ein lebender Stein ihre Panzer kaputt kloppt? Ach und Johnny kann nicht nur fliegen, sondern sein Feuer macht ihn auch unverwundbar, immun gegen Energiestrahlen und isoliert ihn vor dem Weltall und giftigen Dämpfen einer anderen Dimension?

Alles in allem halbroher, unüberlegter, langweiliger Kram, der bestenfalls als „der erste von vielen Fantastic Four Filmen“ gelten kann.

Fazit

Die „Fantastic Four“ (Film 2015) sind erwachsen geworden; ja. Die Optik ist nicht mehr Comic-haft, die Farben sind düster, die Effekte authentischer und die Charaktere modern. Es fehlen Witz, Charme, Spannung und Kämpfe. Es fehlt ein überraschender Plot Twist oder zumindest mal lange Sequenzen, in denen die vier Helden auch mal tatsächlich was Heldenhaftes machen. Der Fokus wurde von Josh Trank falsch gelegt, auch wenn man sich fragt, worauf er überhaupt lag. Die Technik? Bestenfalls oberes Mittelfeld. Die Story? Absolutes nein. Die Spannung? Ebenso entschiedenes nein. Die Action? Welche Action…? Da wundert man sich auch nicht, dass Stan Lee, der sonst in allen wichtigen Marvel Filmen eine prägnante Komparsen Rolle innehat, sich diesmal gänzlich nicht ablichten ließ. Knallhartes Urteil: Da bleibt man lieber bei der 2005er Version, da gibt es wenigstens noch schöne Körper in exponierter Lage zu sehen.

Fazit

Unsere Wertung zu Fantastic 4 (Kino)
 Wertung 57 von 100 Punkten


"Ein fauler Regisseur mit einem einfallslosen Drehbuch ergibt eine herbe Enttäuschung - Schade!"


» Hat dir dieser Artikel gefallen? Jetzt bei Amazon dieses oder ein anderes Produkt bestellen und die Autoren damit unterstützen! Danke!

Gesamtwertung
57

Produktinformationen

Informationen zu
*Alle Angaben ohne Gewähr.

Kommentar hinterlassen zu "Fantastic 4 (Kino)"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*